superfood
Manchmal liegt das Gute ganz schön nah: „Superfoods“ aus Österreich, von Brennnessel bis Vogelmiere, sind nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig.

Fotocredit:
ADAMAH / Thomas Apolt
ob chiasamen
aus Kolumbien oder Avocado aus Mexiko: Was auf unseren Tellern landet, reist innerhalb weniger Tage oft weiter als wir selbst in einem Jahr. Dass der Ferntransport von „frischem“ Obst und Gemüse ein massives Umweltproblem darstellt, ist längst kein Geheimnis mehr. Eine VCÖ-Untersuchung rund um weit gereiste Nahrungsmittel offenbart, welche Ausmaße die Verkaufswege von Avocado, Tomate und Co. annehmen. So legen schon spanische Tomaten 2.700 Kilometer zurück, bevor sie in einem Wiener Supermarkt landen – dieser Weg verursacht 400 Gramm CO₂ pro Kilogramm Tomate. Die regionale Frucht hingegen kommt mit rund 70 Kilometern Anfahrt auf 85 Gramm CO₂ pro Kilogramm.* Gleiches gilt natürlich auch für andere Lebensmittel aus der Ferne. So „super“ Chia und Co. auch sein mögen, ihre Umweltbilanz macht das Superfood schnell zum Bösewicht. Grund genug, regionalen und saisonalen Lebensmitteln den Vortritt zu lassen.

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ADAMAH / Thomas Apolt
Ein Griff ins Grüne: Österreichs Superfoods — einige davon finden sich im ADAMAH Biokistl.
Gutes in Griffweite
Dass regionale Lebensmittel einen geringeren CO₂-Fußabdruck aufweisen, ist allerdings nur eine ihrer vielen positiven Eigenschaften. Denn ebenso wie Chia, Goji und Acai, wohnen auch zahlreichen heimischen Pflanzen ziemliche „Superkräfte“ inne, weiß Veronika Sabolek. Die fair-finance-Office- und Facility-Managerin mit einem Master in Gesundheitsmanagement ist diplomierte Kräuterpädagogin und beschäftigt sich eingehend mit Österreichs Botanik: „Es gibt hierzulande eine Vielzahl von Superfoods, die eine gesunde Ernährung unterstützen. Wildkräuter wie Vogelmiere, Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn oder Giersch enthalten oft mehr Vitamine und Mineralstoffe als unser herkömmliches Kulturgemüse.“ Die Vogelmiere, ein ganzjähriges Nelkengewächs, enthält große Mengen an Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, diversen Vitaminen – weit mehr als der Kopfsalat – und stärkt so den gesamten Organismus. Die Kräuterpädagogin empfiehlt zudem Herbstfrüchte wie das natürliche Multivitaminpräparat Sanddorn oder die Hagebutte, die viel Vitamin C enthält; echte Immunbooster. Die „heimischen Helden“ machen sich gut in Tee, Salat, Suppe, Kräutersalzen oder Pesto, können aber auch als Tinkturen, Salben und Naturkosmetik verwendet werden.
Erhältlich sind die Pflänzchen allerorts, verrät die Kräuterpädagogin: „Diese heimischen Schätze wachsen fast überall, vor unserer Haustür, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern – aber auch im Garten oder in den Töpfen am Balkon.“ Wer weder Zeit noch Muße hat, um selbst ins Grün zu greifen, setzt auf Anbieter wie den adamah BioHof: Der Familienbetrieb unter Leitung von Sigrid und Gerhard Zoubek aus dem Marchfeld hat sich auf erntefrische, pestizid- und düngerfreie Produkte aus Österreich spezialisiert. Ob Salat, Ringelblume oder Elefantenchili, was auf dem Acker „gebrockt“ wird, kommt ins sogenannte „Biokistl“ – und landet schlussendlich bei tausenden umwelt- und genussbewussten Menschen in Österreich. Seit 25 Jahren.
Egal, ob man nun selbst sucht oder auf vertrauenswürdige hiesige Betriebe wie adamah zurückgreift: „Ein bewusster Konsum kann darin bestehen, sich für regionale Alternativen zu entscheiden – die oft nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch frischer und nährstoffreicher sind“, betont Veronika Sabolek.
Erhältlich sind die Pflänzchen allerorts, verrät die Kräuterpädagogin: „Diese heimischen Schätze wachsen fast überall, vor unserer Haustür, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern – aber auch im Garten oder in den Töpfen am Balkon.“ Wer weder Zeit noch Muße hat, um selbst ins Grün zu greifen, setzt auf Anbieter wie den adamah BioHof: Der Familienbetrieb unter Leitung von Sigrid und Gerhard Zoubek aus dem Marchfeld hat sich auf erntefrische, pestizid- und düngerfreie Produkte aus Österreich spezialisiert. Ob Salat, Ringelblume oder Elefantenchili, was auf dem Acker „gebrockt“ wird, kommt ins sogenannte „Biokistl“ – und landet schlussendlich bei tausenden umwelt- und genussbewussten Menschen in Österreich. Seit 25 Jahren.
Egal, ob man nun selbst sucht oder auf vertrauenswürdige hiesige Betriebe wie adamah zurückgreift: „Ein bewusster Konsum kann darin bestehen, sich für regionale Alternativen zu entscheiden – die oft nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch frischer und nährstoffreicher sind“, betont Veronika Sabolek.
Food for Power:
ADAMAH Biokistl
Der ADAMAH BioHof im Marchfeld beliefert seine Kundschaft – und so auch die fair-finance Vorsorgekasse – mit erntefrischen, regionalen Produkten aus dem „Biokistl“. Dieses gibt es in verschiedenen Ausführungen – je nach eigener Vorliebe mit Winterpflanzen, Immunboostern, Gemüse, Salaten und Rohkost oder fürs „Easy Cooking“. Mehr dazu:
www.adamah.at
Quellenangaben
* VCÖ: Regionale Kreisläufe reduzieren Verkehrsaufwand.
vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/regionale-kreislaeufe-reduzieren-verkehrsaufwand