endlich
vom reden
ins tun
kommen!

Alle wissen, dass wir etwas gegen den Klimawandel tun müssen. Und trotzdem geschieht wenig bis gar nichts. Warum das so ist und was dagegen getan werden kann, darüber diskutierten Expertinnen und Experten auf Initiative der fair-finance Vorsorgekasse.
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Niklas Schnaubelt
von links nach rechts: Arne Johannsen, Moderation; Sigrid Stagl, Umweltökonomin WU Wien; Markus Zeilinger, Gründer fair-finance Vorsorgekasse; Wolfgang Anzengruber, CEOs for Future; Michael Spiekermann, Fridays for Future
der klimawandel ist realität,
das wissen alle. Dass etwas dagegen getan werden muss, ist auch weitgehend unbestritten. Und trotzdem geschieht zu wenig. Was ist da los? Warum folgen der Einsicht, dass wir den CO₂-Ausstoß und den Ressourcenverbrauch drastisch senken müssen, kaum wirkungsvolle Taten? Über diesen Widerspruch diskutierte auf Einladung der fair-finance Vorsorgekasse eine kompetente Runde von Expertinnen und Experten.

Mit dabei: Wolfgang Anzengruber, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers Verbund und jetzt im Vorstand der Initiative „CEOs for Future“. Diese Plattform für Vorstände, Geschäftsführer:innen und andere Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die grüne Transformation der Gesellschaft zu pushen (siehe auch Infobox unten).

Geschehen soll das nicht durch Alarmismus, sondern vor allem durch das Aufzeigen der damit verbundenen Chancen. „Der Ansatz von CEOs for Future als Plattform ist, zur Gestaltung einzuladen und die Chancen zu sehen“, so Anzengruber, „also wegzukommen vom Pessimismus und dem Verzichts-Narrativ, der in der Diskussion immer wieder zu spüren ist.“
Dass das ein vielversprechender Ansatz ist, davon ist auch Prof. Sigrid Stagl, Umweltökonomin an der Wirtschaftsuniversität Wien und Sprecherin von „Scientists for Future“, überzeugt: „Es ist ganz entscheidend, in der Klimadebatte Dinge so zu kommunizieren, dass sie einladen, mitzumachen – und eben nicht nur Angst machen und lähmen.“ Vielmehr gehe es darum, positive Zukunftsszenarien zu entwerfen, die spürbar machen, wie Städte aufblühen können, wenn es weniger Autoverkehr gibt, um nur ein Beispiel zu nennen.

Damit soll die Politik keineswegs aus der Verantwortung entlassen werden, im Gegenteil. Die großen Veränderungen müssen von der Politik kommen und können nicht dem Einzelnen aufgebürdet werden, so Michael Spiekermann, Sprecher der Initiative „Fridays for Future“. „Es gibt in jedem Bereich Hebel, die per Gesetz umgelegt werden können und große Wirkung haben“, so Spiekermann. Sein Beispiel: Der Gebäudebereich. Dort brauche es einerseits Preissignale, also einen CO₂-Preis mit entsprechender sozialer Abfederung. Gleichzeitig seien gesetzliche Maßnahmen notwendig. Denn wenn Hausbesitzer:innen wüssten, bis wann ihre Gasheizung auszutauschen ist, könnten sie planen und auf ein klimafreundliches Heizsystem umsteigen, so Spiekermann. Das Geld für die notwendigen Investitionen in grüne Transformation der Wirtschaft sei jedenfalls vorhanden, betonte Markus Zeilinger, Gründer der fair-finance Vorsorgekasse. Das große Problem: „Die Beharrungskräfte in Politik und Wirtschaft zu überwinden und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Worin sich die Diskussions-Teilnehmer:innen einig waren: Nicht länger über Ziele und Zeitpläne zu reden, sondern endlich ins Tun zu kommen. „Das entsprechende Know-how für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft Richtung Nachhaltigkeit haben wir, da muss nicht mehr viel erfunden werden“, so Wolfgang Anzengruber, „entscheidend ist, jetzt vom Reden ins Tun zu kommen!“
Engagement für die Zukunft
Die Plattform „CEOs for Future“ ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein zur Förderung und Beschleunigung der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel ist es, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenziale einer solchen Transformation aufzuzeigen. Gleichzeitig soll ein generationenübergreifender Dialog mit der Jugend forciert werden. Der Verein wurde 2019 gegründet und hat mittlerweile über 50 Mitglieder und Unterstützer:innen.

klimakrise:
die mutter
aller heraus- forderungen

Mut machen und zur Gestaltung einladen statt Untergangsszenarien und Verzichtspredigten: Gelingt es damit, mehr Menschen und auch die Politik für die grüne Transformation zu mobilisieren und vom Reden endlich ins Tun zu kommen? Eine Diskussion über Hindernisse und Chancen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft.
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Niklas Schnaubelt
Herr Anzengruber, als langjähriger CEO der Verbund AG sind sie ein prominentes Mitglied der Initiative „CEOs For Future“. Was will diese Initiative bewirken?
wolfgang anzengruber:
Diese Plattform wurde vor rund zwei Jahren gegründet vor dem Hintergrund des Klimawandels, für mich die „Mutter aller Herausforderungen“. Der Ansatz von CEOs for Future als Plattform ist, zu gestalten, die Chancen zu sehen, also wegzukommen vom Pessimismus und dem Verzichts-Narrativ, der in der Diskussion immer wieder zu spüren ist. Und vor allem, vom Reden ins Tun zu kommen, das ist das Entscheidende. Der zweite wesentliche Aspekt für die Gründung dieser Plattform ist, mit der jungen Generation wieder in Kontakt zu kommen und einen ehrlichen Generationendialog zu führen. Denn ich habe schon stark den Eindruck, dass wir den Kontakt zur nächsten Generation etwas verloren haben.
Herr Zeilinger, Sie sind ebenfalls Unterstützer von CEOs for Future. Welche Rolle kann der Finanzsektor bei der Transformation der Wirtschaft Richtung Nachhaltigkeit spielen?
markus zeilinger:
Der Finanzsektor ist ein großer, vielleicht der größte Hebel, um den Klimawandel zu stoppen. Denn praktisch jedes Unternehmen braucht für Investitionen Kapital. Und wenn an die Zurverfügungstellung dieses Kapitals, egal ob mittels Krediten, Anleihen, Aktien oder direkten Beteiligungen, bestimmte Bedingungen geknüpft werden, etwa in Richtung Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, lässt sich Wirtschaft beeinflussen. Indem wir als fair-finance Vorsorgekasse die uns anvertrauten Gelder investieren, haben wir – und damit alle Investor:innen und Kreditgeber – ein Instrument in der Hand, um zu gestalten und zu verändern.
michael spiekermann:
Die entscheidende Frage ist doch, ob wir die Ziele erreichen, die sich Politik und Wirtschaft gesteckt haben. Denn wenn die Klimakrise eskaliert, ist unser aller Leben in Gefahr. Wenn durch steigende Temperaturen bestimmte Gebiete der Welt nicht mehr bewohnbar sein werden, werden Staaten kollabieren, wird es militärische Konflikte in einem noch nie dagewesenen Ausmaß geben. Und angesichts solcher Szenarien sind die bisherigen Maßnahmen viel zu wenig. Wir brauchen eine Art Revolution, sonst werden wir den Klimawandel nicht stoppen können.
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Niklas Schnaubelt
Die Diskutanten
Wolfgang Anzengruber,
langjähriger CEO des Energieversorgers Verbund und jetzt Vorstand der Plattform „CEOs for Future“
Michael Spiekermann,
Student an der Universität für Bodenkultur (Umwelt und Bioressourcenmanagement) und Sprecher von „Fridays for Future“
Sigrid Stagl,
Professorin für Umweltökonomie an der WU Wien und Sprecherin von „Scientists for Future“
Markus Zeilinger,
Gründer der fair-finance Vorsorgekasse und Unterstützer der CEOs for Future
Verfolgt man die Diskussion über den Klimawandel, entsteht der Eindruck, dass alle sagen: Es muss etwas passieren! Und trotzdem geht wenig weiter. Woran liegt das?
sigrid stagl:
Ein Grund ist, dass Disziplinen wie die Kommunikationswissenschaft zu wenig zu Wort kommen. Denn es ist doch ganz entscheidend, in der Klimadebatte Dinge so zu kommunizieren, dass sie einladen, mitzumachen – und eben nicht nur Angst machen und lähmen. Genauso wichtig ist es, die Machtfrage zu stellen: Also wer kann wirklich relevante Entscheidungen treffen? Denn es sollte nicht sein, die Verantwortung auf die Individuen abzuwälzen. Wollen wir den Klimawandel stoppen, geht es schon um die Veränderung von Strukturen, und nicht darum, dem/der Einzelnen ein schlechtes Gewissen zu machen.
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Niklas Schaubelt
„Wir müssen endlich vom Reden ins Tun kommen, das ist das Entscheidende.“
Wolfgang Anzengruber, CEOs for Future
Braucht es mehr Gesetze und Verordnungen seitens der Politik? Oder liegt der Schlüssel bei jeder einzelnen Person, die weniger Auto fährt und weniger Fleisch isst?
anzengruber:
Wenn wir jetzt versuchen, den „Stein der Weisen“ zu finden, der alle Probleme löst, werden wir keinen Erfolg haben. Entscheidend ist, dass jede:r im eigenen Handlungsfeld – ob als Privatperson, Manager:in oder Politiker:in – dazu beiträgt, den Klimawandel zu stoppen. Aber leider haben wir es noch nicht geschafft, ausreichend Akzeptanz zu schaffen für dieses Thema, also auch ein wenig Lust zu schüren für diese „Revolution“, die ja nicht zum Wohlstandsverlust führen muss. Sicher ist der Wohlstandsverlust nur, wenn wir nichts tun.
spiekermann:
Ich bin davon überzeugt, dass die großen Veränderungen von der Politik kommen müssen. Und das ist auch gar nicht so schwierig, weil es in jedem Bereich Hebel gibt, die per Gesetz umgelegt werden können und große Wirkung haben. Ein Beispiel ist der Gebäudebereich. Dort braucht es einerseits Preissignale, also einen CO₂-Preis mit entsprechender sozialer Abfederung. Gleichzeitig sind ordnungsrechtliche Bestimmungen wichtig. Wenn Hausbesitzer:innen wissen, bis wann ihre Gasheizung auszutauschen ist, dann können sie planen und auf ein gut gefördertes klimafreundliches Heizsystem umsteigen. Das Problem ist leider, dass die Politik manchmal bestimmte Lösungen von vorne herein ausschließt und deswegen nichts weitergeht.
zeilinger:
Auch wenn es nicht auf Wohlstandsverzicht hinauslaufen muss, ist es doch eine Frage unseres persönlichen Komforts. Wir sind als Gesellschaft verwöhnt und lieben unsere vermeintliche persönliche Freiheit. Dies schlägt auch auf die Haltung unserer Politiker:innen durch, die von Wahl zu Wahl denken und fürchten, von den Wähler:innen abgestraft zu werden, wenn sie unpopuläre Maßnahmen treffen – und das wahrscheinlich zu Recht.
spiekermann:
Aber warum wollen Menschen mit einem drei Tonnen schweren Auto fahren? Weil die Werbung entsprechende Bedürfnisse schafft. Also sollten wir darüber nachdenken, Werbung in bestimmten Bereichen einzuschränken. Das hat ja bei der Zigarettenwerbung auch funktioniert.
stagl:
Wir müssen wegkommen von dem Denken, dass man immer mehr Einkommen braucht, um seine Wünsche zu befriedigen. Einkommen als Mittel zum Zweck zu sehen und nicht als Zielgröße, das wäre ein sinnvoller Paradigmenwechsel. Und das Mittel zum Zweck könnten dann auch gesellschaftliche Ziele sein, die nichts mit noch mehr Ressourcenverbrauch zu tun haben. Wir würden uns sehr viel leichter tun, wenn CO₂ stinken würde. Dann wäre es einfacher, notwendige Maßnahmen durchzusetzen.
„Wir sollten viel mehr darüber reden, wie eine attraktive Zukunft aussehen kann, und nicht immer nur Negativszenarien entwickeln.“
Sigrid Stagl, Umweltökonomin WU Wien
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Niklas Schaubelt
Was kann da helfen?
stagl:
Wir brauchen mehr Vorstellungskraft, wie ein Leben aussehen kann, zum Beispiel mit weniger Autoverkehr. Wie Städte aufblühen können durch mehr Grünflächen statt Parkplätzen, wie Straßen von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen genutzt werden können. Diese Vorstellungskraft muss gefördert werden, um deutlich zu machen, auf wie viel Lebensqualität wir jetzt verzichten und wie viel wir gewinnen können. Ich muss dabei immer an die Umgestaltung der Mariahilfer Straße in Wien denken. Da hat es so viel Widerstand gegeben – und jetzt sind alle ganz begeistert. Aber der damaligen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist das politisch nicht sehr gut bekommen.
spiekermann:
Die Diskussion um e-Fuels und synthetische Treibstoffe zeigt doch, wie wichtig politische Vorgaben sind. Es gibt einfach physikalische Einschränkungen, so zum Beispiel der Wirkungsgrad, die Effizienz von bestimmten Technologien. Mit einem Verbrennermotor kann man aus physikalischen Gründen niemals eine annähernd so hohe Effizienz erreichen wie mit Elektromotoren. Aufgabe der Politik wäre es, eine Linie vorzugeben, damit die Wirtschaft Planungssicherheit hat.
Widerspricht das nicht dem Postulat einer Technologieoffenheit?
anzengruber:
Vorsicht, das ist leider oft ein Scheinargument. Die Physik kann man nicht verbiegen, und da ist es ganz eindeutig, dass ein Pkw mit synthetischen Kraftstoffen nie wirtschaftlich wird fahren können, weil der Wirkungsgrad zu gering ist. Deshalb ist das eine gefährliche Diskussion, weil sie suggeriert, dass wir eigentlich nichts ändern müssen. Andererseits ist es so, dass wir im Flugverkehr Kerosin nicht leicht ersetzen werden können. Warum also nicht synthetisches Kerosin dort einsetzen, wo man es schwer substituieren kann?
stagl:
Solche Gesetze sind auch wichtig als Zielvorgaben und um Sanktionen zu haben, wenn die Ziele nicht erfüllt werden. Zudem braucht es, bei aller Technologieoffenheit, Netzwerke und Infrastruktur, etwa Ladestationen. Und wenn man jetzt drei verschiedene Typen von Ladestationen parallel errichtet, dann wird es sehr teuer.
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Niklas Schaubelt
„Ein Problem ist, dass die junge Generation, die das in ihrer Betroffenheit stärker begreift, noch nicht an den Schalthebeln der Macht sitzt.“
Markus Zeilinger, Gründer fair-finance Vorsorgekasse
Sie haben vom Kampf gegen den Klimawandel als Chance gesprochen. Ist das mehr als Optimismus-Rhetorik?
anzengruber:
Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Vor vielen Jahren waren der saure Regen und das Waldsterben ein großes Thema. Es war notwendig, die Schwefeldioxide aus den Gasen herauszubringen. Viele in der Industrie haben aufgeschrien: Geht nicht, ist zu teuer, kostet Wohlstand. Was ist geschehen: Wir haben es gemacht, das Problem ist gelöst, und ärmer sind wir auch nicht geworden. Im Gegenteil: Dank innovativer Entwicklungen haben wir neue Exportthemen gefunden. Und die Situation ist jetzt ja nicht viel anders. Wir haben gescheite Leute, das Geld ist vorhanden, die Unternehmen investieren, die sind oftmals ja schon weiter als die Politik. Aber was sie brauchen, sind gesetzliche Rahmenbedingungen.
Die Transformation der Wirtschaft wird Geld kosten. Ist dieses Geld vorhanden?
zeilinger:
Ja, das Geld ist natürlich vorhanden. Grundsätzlich mangelt es den Unternehmen nicht an Kapital. Es geht nur darum, dieses sinnvoll im Sinne einer Transformation zum nachhaltigen Wirtschaften einzusetzen. Der Wille der Unternehmen ist da. Und dort, wo die Wirtschaftlichkeit noch nicht gegeben ist, müssen Förderungen und Anreize geschaffen werden. Das große Problem ist es, die Beharrungskräfte in Politik und Wirtschaft zu überwinden und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Österreich steckt leider viel zu sehr in innenpolitischen Diskussionen und kurzfristigem Denken fest.
„Es wäre Aufgabe der Politik, eine Linie vorzugeben, damit die Wirtschaft Planungssicherheit hat.“
Michael Spiekermann, Fridays for Future
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Niklas Schaubelt
Woran hakt das?
zeilinger:
Wir sehen die Klimakrise nur im Fernsehen, in der Wahrnehmung findet sie weit entfernt statt. Und die junge Generation, die das in ihrer Betroffenheit stärker begreift, sitzt noch nicht an den Schalthebeln der Macht. Die muss auf die Straße gehen, um sich Gehör zu verschaffen.
spiekermann:
Alle großen gesellschaftlichen Veränderungen wie das Frauenwahlrecht oder die 5-Tage-Woche sind durch Menschen ermöglicht worden, die auf die Straße gingen und sich politisch engagierten. Und einen solchen Schulterschluss brauchen wir auch in der Klimakrise. Viele Menschen sind schon aktiv, aber gerade Unternehmen sollten viel mehr Druck auf die Politik machen.
anzengruber:
Noch wären wir in der Situation, die notwendige Veränderung mitzugestalten. Und wir haben das Know-how und das Wissen. Da muss nicht mehr viel erfunden werden. Deshalb sollten wir weniger darüber diskutieren, ob die Ziele ambitioniert genug sind und der Zeitplan eingehalten werden kann, sondern machen wir es, gehen wir es an!
stagl:
Wir sollten viel mehr darüber reden, wie eine attraktive Zukunft aussehen kann, und dann von dort zurückdenken. Was ist jetzt nötig? Wir bleiben zu oft im Hier und Jetzt verhaftet, und dann fallen uns zwei, drei Maßnahmen ein, die dann schwierig sind, weil wir eventuell unsere Gewohnheiten verändern müssen. Aber wenn man bildlich eine attraktive Zukunft vor sich hat und von dem zurückdenkt, dann begibt man sich in einen anderen Rahmen, in dem man freier denken kann.
zeilinger:
Ich kann dem nur zustimmen. Bei der fair-finance Vorsorgekasse wurden neben der hundert Prozent nachhaltigen Kapitalanlage viele Dinge eingeführt, vom Klimaticket über sich selbst regulierende Heizungs-Thermostate. Und oft gab es Vorbehalte und Bedenken, aber nach einigen Monaten war das kein Thema mehr. Also: Einfach mal tun, dann passiert auch etwas.